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Einfach genial

vom 28.01.2025

Einfach genialHier klicken um das Video abzuspielen
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Sender:
mdr
Sendedatum:
28.01.2025
Länge:
24 min
Aufrufe:
1

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24 min

Einfach genial: Nachgehakt – Energiesparen?

11.03.2025 | mdr

* Nachrüstbarer Wärmetauscher für Dusche und Badewanne Ein Metallbauer aus Hannover hatte mit seinem Team 2021 einen nachrüstbaren Wärmetauscher für Duschwannen entwickelt. Der nutzt die Restwärme aus dem Duschwasser, um Frischwasser vorzuwärmen, dass über Mischbatterie nutzbar ist. Inzwischen haben die Entwickler den Wirkungsgrad des Wärmetauschers erhöht und ein Nachrüstmodell für die Badewanne im Angebot. Gerade arbeiten sie an einer Variante, die unter die Fliesen fest installiert werden kann. Kontakt zum Erfinder: info@derwarmduscher.de * Fensterheizung statt Heizkörper "Einfach genial" hatte vor acht Jahren eine Fensterheizung aus Berlin als Alternative zu Öl- und Gasheizung vorgestellt. Auf einer durchsichtigen Metalloxid-Schicht auf der Fensterinnenseite befindet sich eine elektrische Heizung. Damals waren nach Berechnung der Erfinder die Einbaukosten geringer als bei herkömmlichen Anlagen, aber die Betriebskosten höher. Sparsamer wird der Betrieb mit selbsterzeugtem Solarstrom. Mittlerweile sind mehr als 400 Häuser mit der Fensterheizung ausgestattet. Aktuell wird in Köln ein Mehrfamilienhaus ausgerüstet. Kontakt zum Erfinder: haeger@vestaxx.de * Kühlschrank ohne Strom für Entwicklungsländer und Dritte Welt An der TU Berlin wurde 2018 am Kühlschrank ohne Strom geforscht. Kälte sollte als Verdunstungskälte mechanisch mit Silika-Gel, Wasser und Energie aus solarthermischen Anlagen erzeugt werden. Inzwischen haben die Entwickler das Gerät zur Serienreife gebracht. Sie produzieren mit einem Partner in Indien, wo auch ein großer Absatzmarkt ist. Auch in Afrika arbeiten ihre Kühlschränke, vor allem in medizinischen Einrichtungen. Die Berliner forschen inzwischen auch an Klimageräten für Räume, die nach dem gleichen Prinzip funktionieren sollen. Kontakt zum Erfinder: Christoph@coolar.co * Geld sparen mit Straßenlicht per App-Steuerung Auf großes Interesse bei kleinen Kommunen stieß eine Strom- und damit auch eine Geldsparidee aus Löwenstedt in Schleswig-Holstein aus dem Jahr 2018. Anwohner konnten nachts bei Bedarf die Straßenbeleuchtung per App ein- und ausschalten. Trotz des Interesses hat das Tüftler-Team aus wirtschaftlichen Gründen das Projekt zunächst eistellen müssen. Aber es gibt einen neuen Anlauf. Zurzeit arbeitet der Kopf des Teams bei einer Softwareagentur an einer neuen Variante der App. In Zusammenarbeit mit dem Netzbetreiber SH Netz sollen bald Pilotkommunen in Schleswig-Holstein die App nutzen können. Kontakt zum Erfinder: info@naymspace.de / julian.rolfes@sh-netz.com

24 min

Einfach genial

14.01.2025 | mdr

Rico Drochner stellt Erfindungen der vergangenen Jahre zum Thema Bauen und Renovieren vor und hakt nach: Was ist aus den Erfindern und ihren Ideen geworden? * Messen und gleichzeitig anzeichnen - die Markierhilfe für Heimwerker Bohrlöcher, die in Waage sein müssen, bereiten manchem Heimwerker Probleme. Um sie an der Wand anzuzeichnen, benötigt man eine Wasserwaage, Stift und Maßband und vielleicht sogar helfende Hände. Stefan Kolitsch aus Döbeln entwickelte eine Markierhilfe, die an einer Wasserwaage angebracht werden kann. Zwei bewegliche Stifte ergeben in Kombination mit der Wasserwaage eine Art. Schablone. Die Wasserwaage kann so beim Anzeichnen ständig mit zwei Händen gehalten werden und verrutscht nicht. Wird die Waage genau ausgerichtet, wird auch die Markierung gerade. Die Stifte lassen sich mit einem Finger zum Anzeichnen an die Wand drücken. Nach einigen Tiefschlägen konnte Stefan Kolitsch nun einen Hersteller für seine Erfindung gewinnen und im Februar soll sie auf den Markt kommen. Außerdem hat einige Verbesserungen an der Markierhilfe vorgenommen, wie zum Beispiel die wechselbare Mine. * Universaldübel Dieser Dübel passt in jedes Loch, egal aus welchem Material die Wand ist. Jede Schraube oder Nagel kann darin versengt werden, sogar ausgeleierte Löcher sind kein Problem. Der Dübel besteht aus einem Kunststoffblock, der genau auf das Loch zugeschnitten werden kann. Im Gegensatz zu anderen Dübeln ist die Erfindung innen nicht hohl. Wird eine Schraube hineingetrieben, drückt sie den Dübel in alle Richtungen auseinander - die kantige Außenfläche verhakt sich in der Wand. Erfunden von Christian Steinbrunner und Josef Häringer aus Eggelham bei Passau. Die beiden Entwickler vertreiben ihre Dübel inzwischen erfolgreich übers Internet, sind aber auch auf der Suche nach Investoren. * Kniesitz Klaus Hasenhindl arbeitet als Landschaftsgärtner selbst viel auf den Knien. Deshalb hat er eine Konstruktion, die in den USA entwickelt aber nicht akzeptiert wurde, so verbessert und umgebaut, dass ein wirklich praktischer Kniesitz daraus entstanden ist. Er soll die Gelenke beim Arbeiten auf den Knien entlasten. Dazu wird an die Beine geschnallt und sobald man sich auf die Sitzpolster setzt, lastet das Körpergewicht nicht mehr auf den Knien, sondern auf dem Gesäß. Der Kniesitz wird in Deutschland, aber auch in Österreich und der Schweiz genutzt. Sogar Industriebetriebe ordern die Erfindung, um gesundheitlichen Schäden bei Arbeiten auf dem Boden vorzubeugen. Der Kniesitz wird mittlerweile ausschließlich in Hessen produziert. * Staubschutzwand Wenn die Handwerker loslegen, kann eine Menge Schmutz entstehen. Um die Räumlichkeiten rund um die "Baustelle" zu schonen, werden bauen die Handwerker vor Arbeitsbeginn Staubschutzwände auf. Uwe Thomae aus Thüringen waren herkömmliche Modelle solcher Wände zu teuer und umständlich im Aufbau. Deshalb hat er eine neue Vorrichtung entwickelt. Sie besteht aus Metallhülsen und Spindeln. Dazu kauft man noch Folie