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Unterwegs in ...: Unterwegs auf dem Thüringer Mühlenradweg

vom 20.04.2024

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Moderatorin Steffi Peltzer-Büssow ist auf dem Thüringer Mühlenradweg unterwegs. An seinem Weg liegen 25 Wassermühlen. Unser Start und Ziel des 8o Kilometer langen Rundwegs ist Jena. Dort begeben wir uns auf eine botanische Weltreise. Der Botanische Garten der Univiersität Jena lässt Pflanzen aus allen fünf Kontinenten sprießen. Aber auch wilden Tieren sind wir auf der Spur. Vor ihren Piranhas haben die Pfleger Respekt. Unsere erste Fahrradstrecke endet in Golmsdorf. Hier richtet Dieter Späth Kanutouren aus. Wer für das Hobby Feuer gefangen hat, kann in seinem Urlaub, angeleitet von Dieter Späth, ein Kanu bauen. Als Ausgleich bieten sich die beiden Esel an, die auf seinem Hof wohnen. Sie sind eine anspruchsvolle Wanderbegleitung. Die nächste Station ist Bürgel. Wer diesen Städtenamen hört, sieht sofort weiße Punkte auf blauem Grund. Dass es auch anders geht, beweist Dany Ruszkiewicz mit ihren außergewöhnlichen Keramikkreationen. Wir besuchen sie in ihrem Atelier. Nun verlassen wir unsere Strecke und radeln nach Beulbar. Das AmViehTheater ist die für uns schönste Freilichtbühne Thüringens. Nico Schneider ist nicht nur der Betreiber, sondern auch Banjo-Bauer und gefragter Musiker. Der nächste Stopp auf dem Mühlenradweg ist in Eisenberg. An der Robertsmühle liegt der Miniatur-Mühlenpark. Wer es nicht schafft alle Mühlen zu erradeln, kann sich im Park die Modelle anschauen. An der Janismühle stehen die Pferde von Carola Diener. Die Weltmeisterin im Fahrsport, dem Fahren mit der Pferdekutsche, dreht mit uns eine Runde. Die Mühle in Hainbücht treibt, über breite Riemen, Mahlwerke für die Tierfutterherstellung an. Es ist die letzte Mühle des Rundkurses, in der noch produziert wird. In Laasdorf, der letzten Station unserer Tour, verbirgt sich unter unscheinbaren Hallendächern ein unglaublicher Schatz. Kai Nieklauson hat sich mit der Gründung der Firma Chrome Cars einen Traum erfüllt. Er sammelt und handelt mit edlen Oldtimern, die eine Geschichte haben. Auch Steffi kann der Versuchung aus Chrome und Leder nicht widerstehen und lässt sich den Rest des Weges chauffieren.
Sender:
mdr
Sendedatum:
20.04.2024
Länge:
29 min
Aufrufe:
37

Weitere Folgen

29 min

Unterwegs in ...: Unterwegs im Schaumburger Land

11.05.2024 | mdr

Jeder Schritt - ein Versprechen, jede Gefahr - treibt an, jedes Geräusch - ein Ruf des Goldes, das im Berg wartet… Mit ihrem „Trapper“ Ralf Kirchner ist Steffi auf dem Weg zu einem fast vergessenen Bergwerk, über alte, beinah zugewucherte Pfade, aber der Scout kennt den Weg und weiß, wie man dem Berg sein goldenes Geheimnis entlockt. Das sind tatsächlich keine Wild-West-Fantasien. Es gab ihn wirklich, den Goldrausch im Thüringer Süden, im Schaumberger Land. Allerdings hieß er hier nicht ‚Goldrausch‘ sondern ‚Berggeschrei‘. Über Jahrhunderte wurde im Schaumberger Land Gold gewonnen und die Spuren findet man noch heute. Ihnen folgt der Goldpfad, ein Themenwanderweg auf dem Steffi Peltzer-Büssow gemeinsam mit Natur- und Wanderführer Ralf Kirchner unterwegs ist. Dabei stoßen sie in Rauenstein auch auf die Geschichte des weißen Goldes in der Region, besuchen eine der ältesten Puppenmanufakturen Deutschlands und bekommen in der Zinselhöhle die Kraft des Wassers zu spüren. Womit sie dann wieder beim Gold wären. Vom Wasser aus den Bergen gelöst, findet man es in den Bächen und Flüssen der Region. Jonathan versucht sein Glück deshalb beim Goldwaschen an der Grümpen, nach einer Einweisung im Gold-Museum von Theuern und nachdem er sich ausgiebig auf das Wild-West-Abenteuer vorbereitet hat… Mental im Heubad in Friedrichshöhe, tierisch auf der Ringo Fischer-Ranch in Görsdorf und mit den Highland-Rindern in Scheibe-Alsbach. Nur ihr Nachtlager schlagen Jonathan und Steffi nicht im Western-Paradies, sondern im Feenland auf, im Baumhaus ‚Luftikus‘ der Domäne Schaumburg.

44 min

Unterwegs in ...: Mit Schwejk nach Budweis – Abenteuer in Südböhmen

09.05.2024 | mdr

Beate Werner und Petr Kumpfe haben erneut den kleinen Oldtimer-Fiat "Wadera" am Start: das Öl ist gewechselt, die Kerzen sind nachgesehen, der Tank wurde gut gefüllt. Auf in ein neues Abenteuer! Diesmal begegnen die zwei Tschechien-Reisenden einem gewissen Schwejk – genau jenem braven Soldaten aus der Weltliteratur. Schwejk weist ihnen den Weg zu den schönsten Orten in Südböhmen: Krumau an der Moldau zum Beispiel, Weltkulturerbe und nach Prag die am meisten besuchte, die am stärksten umschwärmte Stadt im ganzen Land. Krumau, tschechisch Ceský Krumlov, ist in seinem Herzen mittelalterlich geblieben und lädt über Holzbrücken zum Bummeln auf einer von der Moldau umschmeichelten Insel ein, die den Stadtkern markiert. Oder Budweis, tschechisch Ceské Budejovice, die mit 93 000 Menschen größte, lebendigste Stadt Südböhmens. Mit einem riesigen Marktplatz und schwarzen Türmen, die die zwei zum Sprechen bringen werden. Sie klären, was eine eiserne Jungfrau ist. Und sie besuchen die weltberühmten Blei- und Buntstiftwerke Koh-i-Noor Hardtmuth. In einer der bekanntesten Brauereien kosten sie ein kühles Budweiser. Und in den historischen Fleischbänken spielt Schwejk mit Frau und Tochter den fahrenden und wandernden Abenteuer-Touristen groß auf! Sie stürmen am Moldau-Stausee Lipno, dem größten seiner Art in Tschechien, auf einen Metallturm, der einer Wasserkaraffe nachempfunden ist und spazieren auf rund 900 Höhenmetern über einen Baumwipfelpfad. Von hier sind bei guter Sicht die Alpen auszumachen. Das österreichische Linz ist nur noch eine halbe Autostunde entfernt. Außerdem: Wie nur kam ein echtes Windsor-Schloss, ein im englischen Stil errichteter Palast mit 140 Zimmern, nach Südböhmen?

29 min

Unterwegs in ...: Käse, Mäuse und Basalt in Stolpen

27.04.2024 | mdr

Wie von Meisterhand geschaffen: Hohe, mit Biberschwänzen gedeckte Dächer, schmale geschwungene Gassen und romantische Nischen. Anna-Sophie Aßmann besucht das auf einem Basalt-Felsen gelegene Städtchen Stolpen und dessen berühmte Burgruine. Die mächtige Feste war seit dem 16. Jahrhundert auch Gefängnis. Beispielsweise für frühe Lutheraner. Die prominenteste Gefangene traf jedoch zum Heiligabend 1716 hier ein und sollte zu Lebzeiten die Kerkermauern nicht verlassen - Anna Constantia Gräfin von Cosel. Wie verbrachte die Cosel, einst Hofdame und Geliebte von August dem Starken und nun Staatsfeindin Nr. 1, ihre letzten 49 Jahre hier in Kerkerhaft? Wie war ihr Alltag, wie ertrug sie ihr Schicksal? Ohne Anklage und ohne Prozess wurde sie auf der Burg bis zu ihrem Tode gefangen gehalten. Obgleich sie dem Sachsenherrscher drei Kinder geschenkt hatte. Auf ihrem Burgrundgang an der Seite von Ulrich Kretzschmar, dem Chef der Burg, erfährt die Moderatorin viel über die Gräfin. Auch darüber, wie der Mythos Cosel sich im Bewusstsein der Menschen festsetzte. Die kleine Burgstadt Stolpen lädt ein zu Bummeln. Und zum Entdecken. Immer im Frühling erwecken Stolpener Kinder silbern glänzende Mäuse mit einer fröhlichen Zeremonie aus dem Winterschlaf. Die kleinen Nager führen in die Käsemacherei von Petra Gräfe. Hier rührt Anna-Sophie Käse aus Süßrohmilch. Eine köstliche Idee: In Stolpen kann man lernen, leckeren Käse zu machen.