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quer: ... durch die Woche mit Christoph Süß44 min

quer: ... durch die Woche mit Christoph Süß

27.03.2025 | BR

Die Themen der Sendung: Stayin‘ alive? Viele bayerische Diskotheken vor dem Aus "Video killed the radio star" hieß es früher. Heute fragt man sich: Who killed the disco star? Immer mehr Discos und Clubs schließen, denn: Die Jungen bleiben weg. Das beklagen Clubbetreiber in der Stadt und auf dem Land. Warum geht die Generation Z nicht mehr aus? Liegt es an der Inflation, die das Ausgehen teurer macht? Hat man sich seit Corona vollends aufs Online-Dating konzentriert? Oder ist für die Jungen Karriere wichtiger als Party? An vielen Orten Bayerns wird nun klar, dass mit der letzten Disko auch eine wichtige soziale Spielwiese und Begegnungsstätte verloren gehen könnte. Neue Regierung: Was, wenn gefühlt alles beim Alten bleibt? Bei der Bundestagswahl hat eine Mehrheit für einen Wechsel zu konservativerer Politik gestimmt. Die Union punktete bei den Wählern mit dem Versprechen einer schärferen Migrationspolitik, Abschaffung des Bürgergelds, Beibehalten der Schuldenbremse. Erstere wurde bereits mit der alten 2/3-Mehrheit reformiert. Den Rest muss sie jetzt mit der SPD verhandeln, ihrem einstigen politischen Gegner. Prompt spricht die AfD von Mauscheleien der "Kartellparteien", durch die alles beim Alten bliebe. Ist die künftige Regierung schon jetzt in der Zwickmühle? Muss sie nach rechts rücken, um die konservative Wählermehrheit nicht der AfD in die Arme zu treiben? Welle der Empörung: Münchens Surfer-Hotspot auf der Kippe Surfen in München, das geht das ganze Jahr über. Besonders bekannt ist die Eisbachwelle im Englischen Garten, ein Magnet für Surfer, Spaziergänger und Touristen. An der ebenfalls beliebten, zweiten Welle, der "Dianabadschwelle" ist nun ein Streit zwischen Surfer- bn und Anwohnern, die sich gestört fühlen, eskaliert. Ein Zaun wurde so versetzt, dass Surfer nur unter größerer Gefahr ins Wasser kommen. Ohnehin ist Surfen auf dem Eisbach eigentlich vom Land Bayern verboten, doch der Münchner Bürgermeister Reiter überlegt, wie er es auch auf der zweiten Welle ermöglichen kann. Pflanzen gegen das Fällen: Regensburger Versiegelungsposse Regensburg ist bayerische Hitze-Rekordstadt. Die Stadt möchte dieser Entwicklung entgegenwirken und fördert in einem "Green Deal"-Programm die Begrünung und Entsiegelung. In einer Broschüre sind engagierte Familien zu sehen, die seit 20 Jahren an der Umwandlung eines Firmeninnenhofs in einen kleinen Hausgarten mit fünf jungen Obstbäumen arbeiten. Doch just auf dem viel größeren Nachbargrundstück wurden jetzt 20 alte, geschützte Bäume gefällt, damit – mit Genehmigung der Stadt – bald eine riesige Tiefgarage betoniert werden kann. Tatort Bücherschrank? Tauschprinzip ins Gegenteil verkehrt Tauschschränke in Bayern werden immer wieder voll gemüllt oder geplündert. Manche Gauner verkaufen die Beute mutmaßlich sogar auf Gebrauchtmärkten – zum Ärger der Initiatoren und Kümmerer. Offensichtlich verstehen manche das System nicht. In die Schränke packt man gut Erhaltenes rein, was man nicht mehr braucht, und nimmt rau

quer43 min

quer

20.03.2025 | BR

Die Themen der Sendung: Landschaft abgeschafft? Förderstopp für den Naturschutz Landschaftspflege ist für viele landwirtschaftliche Betriebe aber auch Baumschulen ein wichtiger Einkommenszweig geworden. Einerseits ist Bayern dazu über die EU verpflichtet, naturnahe Räume wiederherzustellen, andererseits wurde das auch nach dem "Bienenvolksbegehren" so beschlossen. Doch nun wurden Fördergelder bis auf Weiteres gestoppt. Bauern, die extra Tiere zur Landschaftspflege angeschafft haben, sowie Betriebe, die die dafür gezogenen Bäume nun vielleicht schreddern müssen, sind empört. Und auch die Kommunen, die mit schöner Landschaft bei Touristen punkten wollen. Erstickt in Vorschriften: Frisst die Bürokratie die Demokratie? Ein Land im Stillstand, gelähmt von einer schier überbordenden Bürokratie. Diesen Eindruck bekommt man, wenn man der hochkarätigen Expertenkommission zuhört, die vorige Woche von der kommenden Bundesregierung dringende Reformen anmahnte. Ein Beispiel aus München: Die Genehmigung eines Bushäuschens dauert hier Monate, eine Genehmigung für ein recht ähnliches Häuschen an einer Trambahnhaltestelle dagegen Jahre. Der Ruck, der seit Jahrzehnten durch Deutschland gehen sollte, war wohl nur der Ruck am Bürostuhl. Gefährdet sowas das Vertrauen in die Demokratie? Aus dem Heim wieder heim? Wenn Pflegeplätze zu teurer werden Die Kosten für einen Platz im Pflegeheim steigen und steigen. Die Pflegekassen tragen nur einen Teil der Kosten eines Heimaufenthalts, viele Bewohnerinnen und Bewohner müssen also dafür ihre Rente und das Ersparte hernehmen. Und wenn das aufgebraucht ist, müssen immer mehr Pflegebedürftige Sozialhilfe beantragen. Experten mahnen schon lange eine große Reform der Pflegekassen an. Derweil holen Familien ihre Angehörigen wieder zurück aus dem Heim, weil sie sich den Heimplatz nicht mehr leisten können. Ampelstreit in Hof: Männchen oder Wärschtlamo? "Bei Rot sollst du stehen, bei Grün darfst du gehen", so heißt es. Aber was, wenn das Männchen kein Männchen ist, sondern ein Mann? Und zwar mir einer Wurst? Hof möchte gern den Wärschtlamo, den traditionellen Wurstverkäufer der Stadt, auf einer Ampel verewigen. Anderswo gebieten ja auch schon etliche berühmte Figuren über Gehen und Stehen, der Pumuckl in München etwa. In Oberfranken aber verbietet es die zuständige Bezirksregierung. Doch den Hofern geht’s um die Wurscht, bzw. um die Wärschtla. Olfaktorische Belastungsgrenze erreicht: den Milbertshofnern stinkt‘s Anwohner des Münchner Stadtteils Milbertshofen beklagen sich über Gestank. Der kommt des Nachts und riecht süßlich-chemisch, die Bürgerinnen und Bürger vermuten dahinter einen Betrieb in der Nähe. Oder ist es doch eine Waschstraße? Eine gewisse Zahl an "Geruchsstunden" muss man hinnehmen. Nur: Im Viertel stinkt‘s seit Jahrzehnten, ob früher Mülldeponie, BMW-Lackiererei oder eben jetzt die Chemiefabrik. Mittlerweile haben die Milbertshofner die Nase voll.